Ein architektonisches Statement für die Energiewende im Herzen von München: Auf den klassischen Ziegeldächern eines charakterstarken Altbaus in der Jaspersallee entsteht ein wegweisendes Solar-Kraftwerk. Dieses Projekt beweist eindrucksvoll, dass sich traditionelle Ästhetik und modernste High-Tech-Photovoltaik perfekt ergänzen.
Anlagen-Power
520
hocheffiziente PV-Module
Modul-Leistung
460 Watt
pro Modul für maximale Ausbeute
Gesamtleistung
239,2 kWp
Spitzenleistung auf dem Ziegeldach
Nachhaltigkeit, die sich sehen lassen kann
Dieses Solarprojekt setzt neue Maßstäbe für urbane Eigenversorgung in München. Durch die präzise Installation auf der historischen Dachsubstanz wird wertvoller Raum optimal genutzt, um sauberen, grünen Strom direkt im Quartier zu erzeugen. Ein starkes Signal für den Klimaschutz und ein echter Mehrwert für die Immobilie.
Gemeinsam investieren wir in die Zukunft unserer Stadt. Sauber. Effizient. Maßgeschneidert.
Manche Baustellen lassen sich nicht zwischen 9 und 17 Uhr erledigen. Am Mildred-Scheel-Bogen in Schwabing statten wir gerade vier Gebäude aus. Damit Anwohner und Verkehr möglichst wenig davon mitbekommen, haben wir das Material in den frühen Morgenstunden per Kran direkt aufs Dach gebracht. Bei Regen, bei Dunkelheit und mit einem eingespielten Team, auf das man sich verlassen kann.
Am 14. Oktober 2026 sind in München-Schwabing die ersten Solarmodule per Kran aufs Dach gegangen. Gemeinsam mit unserem Partner Vrey versorgen wir hier vier Gebäude in einem Mieterstromprojekt mit Solarstrom.
Der Strom wird direkt auf dem Dach erzeugt und von den Mieterinnen und Mietern im Haus genutzt. Das ist in der Regel günstiger als Strom aus dem Netz. So profitieren auch Menschen ohne eigenes Dach von der Energiewende.
Für das neue Business-Quartier Go Four It in der Hanauer Straße realisieren wir die Photovoltaik. Vier Gebäude, rund 38.000 qm Fläche, Geothermie und Solarstrom vom eigenen Grundstück. Der erste Bauabschnitt wird ab November 2026 übergeben.
Der §14a des Energiewirtschaftsgesetzes regelt die netzorientierte Steuerung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen (SteuVE). Für PV-Besitzer betrifft er nicht die Module selbst, sondern Heimbatteriespeicher, Wärmepumpen und Wallboxen. Im Gegenzug für die Steuerbarkeit erhalten Sie verpflichtend reduzierte Netzentgelte.
Ab 01.01.2024: Jede neu installierte steuerbare Verbrauchseinrichtung über 4,2 kW Netzbezugsleistung fällt verpflichtend unter die neuen Regeln.
PV-Speicher: Betroffen, wenn die maximale Ladeleistung aus dem öffentlichen Netz über 4,2 kW liegt. Reine Einspeisung oder Laden über eigene PV-Module sind nicht betroffen.
Bestandsschutz: Anlagen vor 2024 sind dauerhaft ausgenommen, können aber freiwillig wechseln.
2. Was darf der Netzbetreiber tun?
Gezieltes Dimmen: Bei drohender Netzüberlastung darf der Bezug vorübergehend eingeschränkt werden.
Keine komplette Abschaltung: Mindestleistung von 4,2 kW pro Gerät muss immer zur Verfügung stehen.
Haushaltsstrom unberührt: Licht, Kochen, Fernseher dürfen nicht gedrosselt werden.
3. Welche finanziellen Vorteile?
Modul 1 (Pauschale): Jährliche feste Gutschrift, regional üblich zwischen 110 und 190 Euro.
Modul 2 (Prozentual): Reduzierung des Arbeitspreises der Netzentgelte um ca. 60 % – separater Zähler erforderlich.
Anrechnung PV-Strom: Mit Energiemanagementsystem wird Ihr Solarstrom auf die Grenze angerechnet. Beispiel: 2 kW PV + 4,2 kW Netz = 6,2 kW Wallbox-Ladeleistung trotz Drosselung.
4. Technische Voraussetzungen
Smart Meter & Steuerbox: Intelligentes Messsystem (iMSys) und Steuerbox bzw. digitale Schnittstellen am Wechselrichter/Speicher.
Anmeldepflicht: Installation und Anschluss müssen zwingend über den Elektroinstallateur beim Netzbetreiber gemeldet werden.